Dorn / Breuß

© Monika Brugger Schwarzhölzlstraße 7 c 85757 Karlsfeld Stand: Mai 2018

Dorntherapie

 

 

Die Therapie nach Dorn ist eine ganzheitliche, sanfte manuelle Therapie, bei der Fehlstellungen der Gelenke mittels sanftem Druck behoben werden können.

Durch Fehlhaltung, ständiges Sitzen, wenig Bewegung, Überbelastung oder einseitige Belastung, durch Sturz oder Überdehnung kann es zu sogenannten Subluxationen (= leichte Verschiebungen) der kleinen und großen Gelenke kommen, d. h. der Gelenkkopf sitzt nicht mehr richtig in der Gelenkspfanne. Das Gelenk bleibt in der Fehlstellung. Dadurch wird das umliegende Gewebe teilweise überdehnt oder zusammengedrückt. Diese fehlerhafte Muskelspannung verursacht Schmerzen. Ohne Korrektur dieser Subluxation kehren die Schmerzen, nachdem die Wirkung entsprechender Medikamente nachgelassen hat, immer wieder zurück. Durch sanfte Manipulation der gelenkbildenden Komponenten können die Gelenke jedoch wieder in ihre Ausgangsposition zurückversetzt werden.

Die Entspannung der Muskulatur kann sehr befreiend und schmerzlindernd sein.

Anwendungsgebiete:

  1. Kopfschmerzen
  • Nackenbeschwerden
  1. Schulterschmerzen
  • Spannungsschmerzen
  1. Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Muskelschmerzen
  1. Hüftschmerzen
  2. Armschmerzen
  • Ellbogenbeschwerden
  • Handbeschwerden
  1. Beinschmerzen
  • Kniebeschwerden
  • Sprunggelenksprobleme
  • Fußbeschwerden

Geschichtliches zur Dorntherapie

 

Die Korrektur von Fehlstellungen der Gelenke ist wahrscheinlich schon so alt wie der Mensch selbst. Es hat schon immer Feinfühlige gegeben, die Heilungen vollbracht haben. Die Handhabung oder Fingerfertigkeit wurde von Generation zu Generation weitergegeben.

 

Dieter Dorn erlitt selbst durch falsches Heben einen "Hexenschuss" und hatte starke Rückenschmerzen. Er konnte sich gar nicht mehr aufrichten. Nachdem sich die Beschwerden nicht besserten, ließ er sich zu einem alten Mann bringen, der die Dorfbewohner mit derartigen Beschwerden schon seit Jahren behandelte. Der drückte einfach ein bisschen am Rücken herum und plötzlich waren die Schwerzen weg.

 

Herr Dorn war so begeistert, dass er wissen wollte, ob man diese Therapie erlernen könne. Der alte Mann aber meinte nur, dass er sich diese Technik auch nur bei einer alten Frau abgeschaut hatte. Jeder könne das!

Herr Dorn konnte aber nicht mehr viel mit dem alten Mann reden, da dieser schwer krank war und wenige Wochen später verstarb.

 

Herr Dorn musste sich alles selber erarbeiten. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Die Technik kann bei der richtigen Anwendung und der richtigen Indikation sehr gute Erfolge vorweisen.

Breußmassage

 

 

Durch mangelhafte Durchblutung, bei Stoffwechselstörungen aber auch bei Blockaden von Rückenmarksnerven kann es sowohl zu einer Unterversorgung von Teilen der Wirbelsäule als auch der ganzen Wirbelsäule kommen. Ursachen für diese Mangelversorgung können falsche Ernährung und dadurch bedingte Ablagerungen besonders im arteriellen Kreislaufsystem sein, aber auch Subluxationen (= Verschiebungen) von Wirbelkörpern oder ein Prolaps (= Austritt) einer Bandscheibe. Auch Organschädigungen können das entsprechende Wirbelsäulensegment schwächen.

 

Die Methode nach Breuß ist eine Wirbelsäulenmassage, die durch sanften Druck die Wirbel wieder in die richtige Position bringen kann. Über die Korrektur und die Massage der zugehörigen Muskeln kann die umliegende Muskulatur entspannen. Das kann sehr wohltuend und schmerzlindernd sein. Bei einer längeren Anwendung kann es sogar zu einer Linderung von Beschwerden an inneren Organen kommen.

Anwendungsgebiete:

  1. Kopfschmerzen
  • Nackenbeschwerden
  1. Schulterschmerzen
  • Spannungsschmerzen
  1. Rückenschmerzen
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Muskelschmerzen
  1. Hüftschmerzen
  2. Armschmerzen
  • Ellbogenbeschwerden
  • Handbeschwerden
  1. Beinschmerzen
  • Kniebeschwerden
  • Sprunggelenksprobleme
  • Fußbeschwerden